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„Denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.“

Erlebnisreiche Gruppenleiterschulung im Haus Niedermühlen

Derzeit erleben insgesamt 51 Jugendliche unseres Seelsorgebereichs eine intensive und lehrreiche Gruppenleiterschulung, in dessen Rahmen ein gemeinsames Schulungswochenende vom 17. bis 19. November 2017 im Haus Niedermühlen in Asbach statt.

Das Wochenende stellt den inhaltlichen und erlebnisreichen Höhepunkt der diesjährigen Gruppenleiterschulung dar und auch in diesem Jahr findet wieder diese Schulung für unseren gesamten Seelsorgebereich statt. Die im Sommer gefirmten Jugendlichen kannten sich bereits von verschiedenen gemeinsamen Veranstaltungen innerhalb der Firmvorbereitung und der Gemeindewallfahrt. Als junge Christen wollen sie nun die gemeindliche Jugendarbeit in Bad Godesberg mitgestalten.

Die Inhalte und Ziele des Wochenendes bestanden einerseits daraus, die unterschiedlichen Leitungsstile kennenzulernen und zu erproben, gruppendynamische Prozesse zu verstehen und zu fördern sowie eine Einführung in die Spielpädagogik zu erhalten. Andererseits sollte das Wochenende dazu dienen, den Zusammenhalt der zukünftigen Jugendleiterinnen und Jugendleiter untereinander zu stärken und sich über den eigenen Kirchturm hinaus auszutauschen und zu vernetzen.

Die Programmstruktur des Wochenendes war so angelegt, dass nicht ein Thema nach dem anderen abgearbeitet wurde, sondern die einzelnen Bereiche direkt miteinander verknüpft wurden. So wurden beispielsweise die Gruppenphasen aus einer vorherigen Sitzung erneut aufgegriffen und an die folgenden Themen angeschlossen. Nach einem gemeinsamen Spieleabend am Freitag bestand der Samstag aus der Erarbeitung der Leitungsstile in Kleingruppen sowie der Gestaltung einer kreativen Andacht unter dem Leitspruch: „Denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.“ Die Andacht wurde am Abend abgehalten und gab den Jugendlichen die Möglichkeit, selbst als junge Christen in ihrem Glauben aktiv zu werden, sowie ihnen Werte und Aufgaben in der christlichen Jugendarbeit näher zu bringen.

Anschließend fand erneut ein gemeinsamer Spieleabend statt, jedoch mit dem Unterschied, dass die angehenden Jugendleiter nun selbst in der Leiterrolle fungierten und selbstständig Spiele gestalteten und durchführten. Auf diese Weise erlernten die Jugendleiterinnen und –leiter, verknüpfend zu den vorangegangenen Bereichen, welche Spiele für die einzelnen Gruppenphasen am besten geeignet sind.

Auch wenn die Gruppe bereits mittags zurück in Bad Godesberg war, feierten alle Beteiligten gemeinsam die große Jugendmesse in der Herz Jesu Kirche in Verbindung mit der Firmeröffnung, an dessen Vorbereitung die neuen Jugendleiter beteiligt waren. Somit überreichten sie den „Staffelstab“ an die nächste Generation. „Wir haben auf dem Wochenende viel gelernt“, „die kreative Andacht war sehr schön und wir haben viele neue Spiele und Inhalte erfahren“, waren nur einige wenige Rückmeldungen der Jugendlichen aus der Reflexionsrunde.

Vorbereitet und durchgeführt wurde das erlebnisreiche Wochenende von den Jugendreferenten Oliver Heiser, Benjamin Rennert und Carola Bialdyga sowie Diakon Gerd Klein und Pater Astery Gabriel Mushi AJ. Die hauptamtlichen Jugendseelsorger wurden von drei erfahrenen ehrenamtlichen Jugendleitern Louisa Welskop, Jörn Küster und Antonia Ceplin bei der Durchführung unterstützt. „Ich freue mich, dass auch dieses Jahr wieder so viele motivierte junge Menschen an der Schulung teilnehmen, alle zu einer großen Gemeinschaft zusammenwachsen und lernen, mit viel Spaß und Motivation Verantwortung für die christliche Jugendarbeit in unserem Seelsorgebereich übernehmen möchten. Auch kam die kreative Andacht, dessen Gestaltung Diakon Gerd Klein übernommen hat, sehr gut bei den Jugendlichen und auch bei uns Hauptamtlichen an, das war eine wirklich schöne Idee“, fasst die Jugendreferentin Carola Bialdyga ihre Eindrücke des ereignisreichen Wochenendes zusammen.

Die Ausbildung zum Gruppenleiter beinhaltet nun noch drei Abendtermine bis Januar sowie einige Praktika und Hospitationen der angehenden Jugendleiterinnen und -leiter. Weitere Themen sind Rechte und Pflichten, die Aufsichtspflicht, das Planen und Durchführen von Gruppenstunden als auch das spezifisch christliche, das die gemeindliche Jugendarbeit trägt und durchdringt. Eine Erste-Hilfe Ausbildung sowie eine Präventionsschulung komplimentieren die Schulung.