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Kloster St. Andreas

Kloster St. Andreas

Kongregation der Schwestern Unserer Frau von der Liebe des Guten Hirten

„Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!“

In 73 Ländern der Erde auf allen Kontinenten erfüllen 5000 Schwestern mit ca. 10000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Auftrag: Einsatz für Kinder, Familien, Mädchen und Frauen in Not. Die Gemeinschaft ist als Non Government Organisation (NGO) bei den Vereinten Nationen anerkannt und besitzt einen Beraterstatus im Rat für Wirtschaft und Soziales. Das Mutterhaus ist in Angers (Frankreich), das Generalat in Rom und der Sitz des Provinzialates der deutschen Provinz in Würzburg.

Gegründet wurde die Kongregation vom hl. Johannes Eudes (1601-1680) in Frankreich, wo er auf seinen Missionsreisen moralisches Elend und Ausbeutung erlebte infolge des Dreißigjähriges Krieges. Um jenen Frauen zu helfen, die ihr Leben ändern wollten, gründete er 1641 ein „Haus der Zuflucht“. Aus diesen Anfängen entwickelte sich der Orden „Unserer Frau von der Liebe“. Am Ende der Französischen Revolution trat die am 31. Juli 1796 auf der Insel Noirmoutier an der Westküste Frankreichs geborene Rosa-Virginia Pelletier als 18jährige in diesen Orden in Tours ein. Sie kam in einen Convent alter Schwestern, die die Revolution überlebt hatten. Sie erhielt den Namen Maria Euphrasia. Unter ihr blühte der Orden neu auf und sie konnte zeit ihres Lebens (1796-1868) 110 Häuser in allen Erdteilen gründen. Sie schickte die Schwestern zur Neugründung aber nur auf Bitten des jeweiligen Bischofs: Frankreich, Europa, Kanada, Nord- und Südamerika, Indien, Australien, Nord- und Südafrika etc. Maria Euphrasia gründete das Generalat in Angers und unter ihr erhielt der Orden den Namen „Unsere Frau von der Liebe des Guten Hirten“. Sie war eine weitsichtige und weit denkende Frau, ihrer Zeit weit voraus und besaß Mut zu Visionen, Organisationstalent, die Fähigkeit, Menschen zu begeistern und diese einzubinden in eine große Aufgabe. Vor allem hatte sie ein unerschütterliches Vertrauen in einen menschenfreundlichen, guten GOTT, der wie ein Hirte für den Menschen sorgt.

Das Zeichen der Gemeinschaft – Sinnbild und Auftrag:

Der Hirtenstab und das Kreuz sind Ausdruck dafür, daß wir in unserem Wirken Jesus, den Guten Hirten, als Vorbild gewählt haben. Die Sorge einer Guten Hirtin gilt vor allem denen, die in einer schwierigen Lebenssituation sind. Das äußere und das innere Herz – es verweist, daß wir wie Maria , die Mutter Jesu, es uns zur „Herzensangelegenheit“ machen sollen, die Gesinnung Jesu zu leben. Dies geschieht durch eine Haltung wie sie uns die Seligpreisungen der Bergpredigt vorstellen. Durch unser Sein und Wirken soll die Welt reicher werden an Güte, Barmherzigkeit und Hoffnung.

Schwester Maria Beate Burger wohnt seit dem 1. Advent im Kloster St. Andreas und bildet mit den Schwestern vom armen Kinde Jesus eine Konventsgemeinschaft. Zuvor war Sie am zwei Jahre im Geistlichen Zentrum der Schwestern vom Guten Hirten in Bad Honnef tätig, dass Mitte 2013 geschlossen wurde.

Kontakt

Kloster St. Andreas
Andreasstraße 3
53179 Bonn
Tel: 0228 364092 01
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