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Andacht findet große Resonanz bei Angehörigen

Andacht mit Gedenken an Verstorbene

Ambulante Palliativschwestern gedenken der Verstorbenen des vergangenen Jahres

Mit großem Wohlwollen nahmen die Angehörigen der rund 70 Verstorbenen an der diesjährigen Gedenkandacht des ambulanten Palliativdienstes in der Kirche Herz Jesu am Sonntag, 7. Juni 2020 teil.

Das neu gewählte Format einer Andacht stieß hier bei den Angehörigen auf sehr positive Resonanz. Es war sehr familiär und auch emotional.

„Es war einfach nur schön und für alle Beteiligten gleichermaßen ein sehr bewegender Moment“, betonte Claudia Reifenberg, ambulante Palliativschwester im Rheinviertel. Gemeinsam mit ihrer Kollegin im Burg- und Südviertel Maria Maul entzündeten sie zum Gedenken an jeden einzelnen Menschen eine Kerze. Die Namen aller Verstorbenen wurden derweil verlesen. Pastoralreferent Joachim Klopfer und Schwester Cäcilia gestalteten die Andacht mit geistlichen Impulsen. Im zentralen Mittelpunkt stand die gemeinsame Verbindung aller Angehörigen. 35 Angehörige waren der Einladung des Ambulanten Palliativdienstes gefolgt. „Wir alle haben in unserem Leben schon einen lieben Menschen verloren“, so Klopfer. Umso wichtiger sei es, dass uns die Liebe Gottes verbinde, im Leben, wie im Tode. Mit dem Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen“ unterstrich Jugendreferentin Sandra Schümmer die Bedeutung der liebevollen Begleitung. Sie sorgte gemeinsam mit Kirchenmusiker Ludger Brück für den musikalischen Rahmen und erfreute die Anwesenden mit ihrer Stimme.

„Liebevoll begleitet bis zuletzt“ unter diesem Motto unterstützen die ambulanten Palliativschwestern jährlich Patienten und deren Angehörige. Mit diesem Dienst ist es der Initiative bereits gelungen, mehr als 400 Menschen aller Konfessionen auf ihrem letzten Weg in ihrem häuslichen Umfeld zu begleiten.

Link zum Ambulanten Palliativdienst ...

 

Bilder: © Stefan Reifenberg